Vorstellung--- Helmut Schmitz

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    • Vorstellung--- Helmut Schmitz

      Moin ich bin Helmut Schmitz, eigentlich mit vollen Namen Helmut Schmitz, aber meine Freunde nennen mich alle nur Helmut Schmitz also bitte nennen sie mich Helmut Schmitz. Ich bin 90 Jahre alt, leicht dement und stark inkompetent und achja mein Name ist Helmut. Leider werde ich auch inkontinent, jedoch ist das eher das Problem der Altersheimarbeiter. Ich bin ein einfach, gestricker, junger Mann und sage seit 90 Jahren meine Meinung immer direkt. Also eigentlich erst seit ich sprechen kann, also vor ehm.... achja 95 Jahren oder so. Nun haben sie alle einen kleinen eindruck von mir, aber da sie wohl soviel langeweile haben erzählt euch Opa Schmitz mal was aus seinem Leben.


      1927 wurde ich in dem schönen Ort Kavala geboren. Meine Familie war leider einer der ärmeren und somit lebten wir am rande der Stadt, im sogenannten Kavala-Ghetto oder wie wir es nannten "Kato". Mein Vater starb leider schon früh und meine Mutter musste frühzeitig in Rente weil sie eine behinderung an dem linken Fuß hatte. Wir hatten nicht viel Geld und somit konnte ich auch nur auf die Hauptschule gehen. Ich gehörte zu den "dummen" ,sowie man uns damals nannte. Ich dachte damals wenn die anderen das sagen dann wird das wohl auch so sein und somit lernte ich nicht und war jeden Tag nach und manchmal auf wärend der Schule im "Kato" unterwegs. Wir rauchten, trinkten, nahmen drogen und bedrohnten andere Menschen. Wir fühlten uns cool, obwohl jeder von uns wusste das es falsch ist was wir machen. Irgendwann flogen ich und Peter, mein bester Freund, von der Schule. Wir hatten keine Zukunft und meine Mutter warf mich nach dem Anruf der Schule raus. Ich lebte also nun auf der Straße, bzw in unserem Gang versteck. Das einzige was ich hatte waren meine Freunde, obwohl ich diese eigentlich nicht Freunde nennen kann nach allem was sie gemacht haben. Nach 3 Jahren leben auf der Straße war ich 18 geworden und meine Freunde sahen ein Mädchen, es war wunderschön, es hatte gold blondes Haar, hatte ein wunderschönes Blumenkleid an und hatten einen eleganten Gang und man roch ihren schönen Duft bis zur dritten Straße links. Meine Augen strahlten als ich das Mädchen sah was wohl ungefähr 17 Jahre alt war. Es gab nur ein Problem, meine Freunde. Sie rannten zu 5. auf sie zu, schubsten sie auf den Boden und beklauten sie und ich hörte ihr geschrei. Wie auch heute bin und war ich ein Kavalier der alten Schule und rannte zu dem Mädchen, schrie meine Freunde zurück und half dem Mädchen hoch, machte ihr gesicht sauber und wischte ihre Tränen weg. Meine Freunde sagten ich solle abhauen sonst komme ich nicht mehr lebend weg und so ging ich mit dem Wunderschönen Mädchen namens Lisa weg. Ich habe ihr wohl das leben gerettet und als dank durfte ich bei ihr wohnen. Sie wohnte in der innen Stadt alleine, da sie wohl sehr schlau war und mit 17 schon studierte. Ich machte ich ein Jahr lang Frühstück und verwöhnte sie, jedoch lebte ich auf ihre kosten. An einem Samstag hörte ich plötzlich die Nachicht im Fernsehen, dass Tanoa das Land Altis angreifen möchte und somit mussten viele Männer und junge Männer in den Krieg und ich war einer dieser Männer. Mit 19 musste ich in ein Trainingslager. Es war schrecklich. Schlafen auf harten Betten unddas essen war ebendfalls nicht gerade lecker. Dann ging es los, der kalte Krieg. Meine Mutter schrieb mir einen Brief " Lieber Helmut, sei kein Held sondern komm heile wieder zu deiner Mutter". Meine nun feste Freundin Lisa schrieb einen ähnlichen Text der mich zu trähnen rieß. Wir ziehten los KInder, Jugendliche und Männer die nicht wussten was passieren wird und ob sie einmal so alt werden um alles ihren Enkelkindern zuerzählen. Wir saßen täglich in Schützengräben und hörten eine Bombe nach der anderen. Wir hörten das geschrei Kinder und Jugendliche die in ihrem Leben noch viel erreichen hätten können, aber der Krieg hat ihre Zukunft und unsere Hoffnung auf Frieden zerstört. Wir spielten jeden Abend Karten und hatten bei jeder Fliegerbombe Angst um uns und unsere Familien. Nach 6 Jahren war der Krieg vorbei. Man sagte das sich die Regierung auf Frieden geignet hatte und das alles nun gut sei. Es war jedoch nicht alles gut. Ich kam nach Hause um meine Mutter zu erzählen das ich überlebt habe, jedoch konnte ich es ihr nicht erzählen. Ich ging in das fast zerstörte Haus und sah sie dort, meine Mutter mit meinem Lieblings Teddy und einem Bild von mir in der Hand sie weinte und weinte, als sie mich jedoch sah freute sie sich und umarmte sich bei mir. Ich entschuldigte mich bei ihr und sagte das ich mich verbessern werde und mein Leben auf die reihe bekommen werde. Wir freuten uns und ich fuhr am nächsten Tag zu Lisa und diese NAcht sollte die Zeugung unseres Max seien und sie wurde es auch. Lisa wurde Schwanger und ich wurde 9 Monate später Vater. Mittlerweile hatte ich einen Beruf als Tischler und wir konnten unser Kind gut ernähren. Die Zeit wo unser Max Erwachsen wurde verging schnell bis er 19 wurde und sein Bruder der 4 Jahre später die Welt erblickte als Max wurde 15. Max zog aus und ging studieren in die weit enfernte Stadt Sofia. Mein anderer Sohn machte eine Lehre in meiner Tischler Firma und sollte das Geschäfft später einmal übernehmen was er auch tat. Bis ich 63 wurde verging mein Leben schnell. Ich bekam 7 Enkel und passte Tag und Nacht auf sie auf. Ich war sozusagen ihr Vater. Dann zog mein Soh MAx mit seinen 4 Kindern und seiner Frau nach Abramia und ich sah sie leider nicht mehr. Mein anderer Sohn übernahm die Firma und zog mit dieser nach Sofia und 7 Jahre später nach Stratis. Ich lebte also mit meiner nun ebendfalls 70 Jährigen Frau alleine, unsere Eltern gestorben und unsere Familie weggezogen, unsere Freunde im Krieg gefallen. Am 26 Januar passierte es, meine immernoch schöne Lisa starb im Alter von 70 Jahren an Brustkrebs, ihre letzten Worte waren " Helmut, du hast für dein Leben jetzt gekämpft, kämpf weiter du schaffst das mein kleiner Soldat". Ich versuchte wieder en Anschluss an andere Menschen dies war aber ziemlich schwer, viele wisen mich ab oder guckten mich nur komisch an. Ich lief also alleine im Leben rum, hatte niemanden und stand oft genug an den schienen und wartette bis ich vor den 12 Uhr Zug springen kann. Aber ich habe es nie geschafft. Ich redette 20 Jahre nicht, bewegte mich kaum und irgendwann sagte mir der liebe Gott " hör auf deine tote Frau, es geht ihr hier oben gut, jedoch soll es dir auch gut gehen, kämpf Helmut Kämpf". Und ich kämpfe. Am nächsten Tag rief ich in einem Altersheim an. Es war jedoch eine andere Insel und das Motto der Insel war "Liveyourlife", lebe dein Leben. Dieses Motto ist doch Perfekt für mich und somit zog ich dorthin. Ich war nun 90 und als ich dort ankam fragte ich mich auf dem Marktplatz rum, wo denn das Altersheim sei. Plötzlich stubste mich ein Mann an, ich drehte mich um und hörte nur " Hallo Opa", es war mein Enkel Friedrich Vogel. Ich freute mich so als ich seine Stimme hörte, nahm ihn in den arm und sagte ihm das ich ihn vermisst habe. Der Liebe Gott hatte recht, hör auf deine Liebe. Kämpf. Nun führe ich auf dieser Insel seit einer Woche ein tolles Leben und ich hoffe das bleibt so. Danke das sie sich mein Leben durchgelesen haben, bei fragen oder Anmerkungen schicken sie mir ein Fax und ich hoffe es war nicht zu langweilig.

      Einen schönen Tag ihnen noch!

      Ihr Helmut Schmitz

      Helmut, Rentner ,Schmitz